Month' archive for January 2004

Kaffeehausbesitzerin Angie Deister, Whangarei

Tuesday, den 13. January 2004
Angie Deister

Wenn im Sommer Segeljachten aus aller Welt im Town Basin von Whangarei festmachen und die Touristen an der Marina entlang flanieren, dann wird Angie Deister in ihrem “Coffee House Mokaba” jede Hilfe nötig haben. Working-Holiday-Visa Reisende mit gastronomischer Erfahrung, aber auch Köche und Bäcker sind willkommene Arbeitskräfte. Wer ist Angie und wie kommt die Deutsche dazu, in Neuseeland ein Café zu eröffnen?

Neuseelands nördlichste und wärmste Stadt ist Whangarei. Die Stadtväter nennen sie “City of 100 Beaches”, oder auch “Superyacht City”. Alle Strände habe ich nicht gezählt, aber der Jachthafen, Town Basin genannt, im Herzen der Sadt, ist wirklich ein äusserst schöner und einladender Platz. Auf der südlichen Seite werden die Schiffe und Jachten von Holzgebäuden im Kolonial-Stil flankiert, sie beherbergen Kunsthandwerker Läden, das Hafenmeisterbüro, Cafés und Restaurants.

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Coromandel und East Cape, die Ostküste der Nordinsel

Tuesday, den 13. January 2004
Coromandel

23.08.2003: Neuseeland-Ticker

Zwischen USA, Australien und Afrika liegt Neuseeland, wenn man wie Miriam ein “around the world” Ticket hat. Und zwischen der Nordspitze Neuseelands und der Coromandel Halbinsel liegt der Flughafen von Auckland - klar, dass ich meine ehemalige Arbeitskollegin von dort abholte und wir ein paar Tage gemeinsam durchs Land reisten.
Den Winter vor uns hertreibend, führte uns unsere zweiwöchige Tour von Auckland in Richtung Südosten nach Napier. Unter anderem lagen folgende Punkte auf unserer Strecke: Thames, Coromaldel Town, Fletcher Bay, Whitianga, Tauranga, Rotorua, Whakatane, East Cape und Gisborne.

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Abel Tasman National Park

Sunday, den 11. January 2004
Abel Tasman National Park

30.09.2003: Neuseeland-Ticker

Schiffstagebuch, Dienstag der 6. Januar 1827: The basin at which our corvette rode at anchor was sheltered on every side and offered the most picturesque landscape, as well as the promise of all sorts of discoveries to our eager eyes. Gently undulating country … cool dark forest … lovely sandy beaches … attracted our attention and we lamented that we had to await tomorrow to satisfy our burning curiosity.

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Halbzeit in Neuseeland - die ersten 6 Monate

Saturday, den 10. January 2004
Muriwaibeach

17.10.2003: Neuseeland-Ticker

Vor einem halben Jahr bin ich morgens (fast wie immer) zur U-Bahn gelaufen, nur dass mein Ziel diesmal nicht der Millerntorplatz in Hamburg war, sondern Auckland, am anderen Ende der Welt!
Einen Rucksack voller guter Ratschläge trug ich auf meinem Rücken, meine Wohnung war auf zwei Jahre vermietet (vorsichtshalber) und aus Spass hatte ich sogar mein Testament gemacht. Ich verliess das Haus, wusste nicht genau was mich erwartet, ja nicht einmal wann und ob ich wieder zurück kommen würde.
Kannst Du Dir vorstellen, was dass für ein Gefühl ist? Wie man alles in Frage stellt auf der einen Seite und andererseits vor Begeisterung fassungslos ist?

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Neuseeland in 21 Tagen

Saturday, den 10. January 2004
Strassenschild in Oamaru

Für nur drei Wochen ans andere Ende der Welt zu fliegen, um dort Urlaub zu machen, hört sich in Anbetracht der langen und anstrengenden An- und Abreise absurd an. Doch unter gewissen Umständen scheint es vielleicht sogar machbar zu sein. Als mein Bruder Joachim die Idee äusserte mich besuchen zu wollen, tat ich natürlich alles andere als ihm davon abzuraten. Statt dessen klügelte ich ein optimales Programm aus. Immerhin verfügte er zusätzlich zu den 21 Tagen auch über die Zeit der An- und Abreise, für manchen Arbeitnehmer ist das schon eine ganze Menge!

Die ersten Planungsversuche einer sinnvollen Rundtour durch Neuseeland machten schnell deutlich, das ich dafür eigentlich völlig ungeeignet war. Ich landete immer bei mindestens sechs Wochen, daran war wohl mein bisheriger Reisestil schuld. Nach dem Motto “weniger ist mehr”, strich ich schliesslich kurzerhand die Nordinsel aus dem Programm, wenn schon Neuseeland, dann da wo es am spektakulärsten ist: nämlich auf der Südinsel. Letztendlich kann man den Nord- und Südteil des Landes ebensowenig miteinander vergleichen, wie Schweden mit Norwegen, finde ich. Doch selbst wenn wir uns nur auf die Südinsel beschränken würden, war die Planung nicht leicht. Ich wollte eine ausgewogene Mischung zwischen Sightseeing- und Erholungsurlaub erreichen und meinem Bruder vor allem die von mir am meisten geliebten und “versteckten” Ecken des Landes zeigen - das würde Zeit kosten. Aus Ermangelung an Strassen stand der grosse Fahrplan jedoch ohnehin fest: von Christchurch gegen den Uhrzeigersinn einmal rund um die Südinsel nach Christchurch.
Letztlich verlebten wir eine wunderschöne gemeinsame Zeit, die uns trotz aller Planung immer noch viel Raum für spontane Ideen gab. Glücklicherweise spielte auch das Wetter erstklassig mit. Nie hatten wir das Gefühl, im kleinen Toyota Campervan eingesperrt zu sein.

hier geht es zur Reiseplanung: read more »

Harry

Friday, den 9. January 2004
Harry und Haast Pass im Frühling

04.12.2003: Neuseeland-Special

Mein Campervan Harry heisst Harry, weil die australischen Vorbesitzer James und Tara ihn so getauft haben. Immerhin hat Harry auch einen schicken Schlüsselanhänger wo Harry draufsteht. 1985 wurde er in einem Toyota Werk irgendwo in Japan zusammengeschraubt und fährt seit über 200tkm in Neuseeland auf und ab - mit Sicherheit tut er dass heute noch.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem normalen Van, wenn möglich mit langem Radstand, um eine Matratze unterbringen zu können. Das Ende der Hauptreisezeit spielte mir im Mai bei meiner Suche in die Hände, die Schwarzen Bretter der Hostels und Backpackers waren mit Autoangeboten vollgepackt. Viele wollten oder mussten ihre Wägen verkaufen…

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Milford Track

Wednesday, den 7. January 2004
auf dem Milford Track, Tag 2

Das Leben ist kein Ponyhof, es gleicht eher einem beständigen Kampf. Diese und andere Gedanken im Kopf schleppte ich mich die letzten Meter des Mackinnon Passes hinauf, Regen- und Hagelschauer erschwerten das Gipfelstürmen. Vor Augen hatte ich das Bild einer gemütlichen Schutzhütte, mit Wolldecken und heissen Getränken - weit gefehlt.

Immerhin wurden ich und meine 39 Mitwanderer vorgewarnt und zwar vom “Milford-Track- Präsidenten” höchst persönlich. Der M-Track ist kein Kindergeburtstag, auch wenn der erste Tag alles andere als anstrengend war: Nach einer beschaulichen Bootsfahrt zum Start des Milford-Tracks waren nur 5km zur ersten Hütte (Clinton Hut) zurück zu legen, dorthin wurde “Mr. President” per Helikopter eingeflogen.

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Weihnachten und Silvester in Christchurch

Tuesday, den 6. January 2004
Die Port Hills nahe Christchurch

10.01.2004: Neuseeland-Ticker

Christchurch, mit 300.000 Einwohnern die größte Stadt der Südinsel, markiert einen wichtigen Wendepunkt meiner Reise. Bisher fuhr ich mir meinem Wohnmobil kreuz und quer durchs Land, genoss fünf Monate lang die Reize der Nordinsel und verbrachte zwei Monate auf den Strassen des spektakulären Südens. Nun habe ich mich erstmal für ein paar Wochen häuslich niedergelassen.

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